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Auch heuer werden wieder spannende Seminare angeboten !


Qualifizierung und Schulung
(bei gem. § 20 ZivMediatG anrechenbare Schulungen für MediatorInnen sind die Einheiten in Klammer angeführt)  
 

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Qualifizierung und Schulung
(bei gem. § 20 ZivMediatG anrechenbare Schulungen für MediatorInnen sind die Einheiten in Klammer angeführt)  
 
 
MediatorInnenliste des BMJ
 
 
 
Antrag auf Fortführung der Eintragung
 
Die Ersteintragung gilt für fünf Jahre. Frühestens 1 Jahr und spätestens drei Monate vor Ablauf der Frist ist ein Antrag auf Fortführung zu stellen:
  1. Sammeln Sie alle Bestätigungen und Zeugnisse, die Sie seit Antragstellung auf Eintragung erworben haben.
  2. Überprüfen Sie, ob auf der Bestätigung die Einheiten gem. § 20 ZivMediatG angeführt sind (eine Einheit ist üblicherweise 45 Minuten). Wenn nicht, dann fragen Sie beim Seminarveranstalter nach.
  3. Füllen Sie das Antragsformular aus:
    • [Download des Antragsformulars (Word)]
    • Kreuzen Sie beides an:
      Ich beantrage
       die Anerkennung der untenstehenden Fortbildungen ...

      als auch
       die Aufrechterhaltung....
    • In den Zeilen sind die einzelnen Fortbildungen einzutragen. Wenn aus dem Titel nicht klar hervorgeht, warum diese Fortbildung für MediatorInnen gedacht ist, erklären Sie es dort.
    • Tragen Sie die Einheiten ein und überprüfen Sie, ob es mindestens 50 Einheiten sind
  4. Überweisen Sie die Antragsgebühr von € 293,- auf das Konto Nr. 5490000 bei der P.S.K., BLZ 60000, lautend auf "Bundesministerium für Justiz". Neben dem Namen der Antragstellerin / des Antragstellers wäre "Liste der Mediatoren" zu vermerken sowie "Finanzstelle 1401".
    Überweisungen aus dem Ausland:
    IBAN-Code AT686000000005490000
    SWIFT-Code OPSKATWW
  5. Scannen Sie alle Belege (Antrag, Bestätigungen, Zahlung) ein und schicken Sie Ihren Antrag per email an:
    mediatorenliste@justiz.gv.at
  6. Erledigt !
Das Absenden des Antrags bringt nur etwas mit den 50 Fortbildungsstunden, sammeln Sie zuerst die Stunden und überreichen dann.

Das BMJ hat eine sehr ausführliche Beschreibung der der Homepage:
http://www.mediatorenliste.justiz.gv.at

Änderung von Daten
Wenn sich während der Eintragungsdauer Daten ändern (Arbeitsanschrift, Name, Telefonnummer oder ähnliches) kann dies formlos schriftlich oder per e-Mail mitgeteilt werden.

Schriftlich an:
        Bundesministerium für Justiz
        Museumstraße 7
        1016 Wien

        Betrifft: MediatorInnenliste

E-Mails an:
         mediatorenliste@justiz.gv.at

 
 
Antrag auf Wiedereintragung in die MediatorInnenliste
 
Viele Kolleginnen und Kollegen haben durch Auslaufen der 5-jährigen Frist oder der Versicherung ihre Eintragung beendet. Folgende Vorgangsweise ist derzeit vereinbart, um wieder eingetragen zu werden:
  • Je Jahr der Eintragung sind 10 Fortbildungsstunden nachzuweisen.
  • Die reduzierten Ausbildungsstunden der Übergangsregelung sind nicht nachzuholen. Wer einmal eingetragen war, gilt als qualifiziert!

Was ist daher zu tun?
  1. Sammeln Sie alle Bestätigungen und Zeugnisse, die Sie seit Antragstellung auf Eintragung erworben haben.
  2. Überprüfen Sie, ob auf der Bestätigung die Einheiten gem. § 20 ZivMediatG angeführt sind (eine Einheit ist üblicherweise 45 Minuten). Wenn nicht, dann fragen Sie beim Seminarveranstalter nach.
  3. Füllen Sie das Antragsformular aus:
  4. Überweisen Sie die Antragsgebühr von € 279,- auf das Konto Nr. 5490000 bei der P.S.K., BLZ 60000, lautend auf "Bundesministerium für Justiz". Neben dem Namen der Antragstellerin / des Antragstellers wäre "Liste der Mediatoren" zu vermerken sowie "Finanzstelle 1401".
    Überweisungen aus dem Ausland:
    IBAN-Code AT686000000005490000
    SWIFT-Code OPSKATWW
  5. Scannen Sie alle Belege (Antrag, Bestätigungen, Zahlung) ein und schicken Sie Ihren Antrag per email an:
    mediatorenliste@justiz.gv.at
  6. Check: Ist meine Haftpflichtversicherung aufrecht? Ansonsten Versicherungsbestätigng anfordern. Antrag unter: http://www.mediation-ohne-barrieren.at/versicherung.php
  7. Erledigt !
Das Absenden des Antrags bringt nur etwas mit den 10 Fortbildungsstunden / Eintragungsjahr, sammeln Sie zuerst die Stunden und überreichen dann.

Das BMJ hat eine sehr ausführliche Beschreibung der der Homepage:
http://www.mediatorenliste.justiz.gv.at

Änderung von Daten
Wenn sich während der Eintragungsdauer Daten ändern (Arbeitsanschrift, Name, Telefonnummer oder ähnliches) kann dies formlos schriftlich oder per e-Mail mitgeteilt werden.

Schriftlich an:
        Bundesministerium für Justiz
        Museumstraße 7
        1016 Wien

        Betrifft: MediatorInnenliste

E-Mails an:
         mediatorenliste@justiz.gv.at

 
 
Vor- und Nachteile der BMJ-MediatorInnenliste
 
  • Vorteile:
    • Es gibt Mediationen, die nur von eingetragenen MediatorInnen gemacht werden dürfen, dzt:
      • Nachbarschaftskonflikte
      • Behindertengleichstellung
      • Lehrlingskündigung
      • geförderte Scheidungen *)
    • Die Hemmung der Fristen gibt es nur für den eingetragenen Mediator bzw. die eingetragene Mediatorin:
      • 3-jährige Verjährung bei Forderungen
      • 1/2 jährige Verjährung von Scheidungsgründen
      • sonstige materielle Verjährungen
    • Verschwiegenheit: MediatorInnen dürfen nicht vom Zivilgericht einvernommen werden ('Zeugeneinvernahmeverbot').
    • Zugang zur Mediation: manche MediandInnen suchen in der BMJ-Liste, vor allem in der nun mit weiteren Informationen und Foto angereicherten Liste
    • Für die Berufsausübung brauchen Sie entweder einen Gewerbeschein (Unternehmensberatung oder Lebens- und Sozialberatung) oder die Eintragung in die MediatorInnenliste. Mit der Eintragung ist Ihre Tätigkeit als MediatorIn von der Gewerbeordnung ausgenommen ( § 35 ZivMediatG ).
  • Nachteile:
    • Provisionsverbot
    • Unvereinbarkeit Beratung + Mediation
    • Die Haftpflichtversicherung ersparen Sie sich nur, wenn Sie nicht tätig werden.
    • Antragskosten dzt. 279,- für 10 Jahre bei Fortführung, für 5 Jahre bei Neueintragung - stattdessen fallen dann die Eintragungsgebührn und Kammerumlagen für das Gewerbe an.
    • Die Fortbildungsverpflichtung gilt in beiden Fällen, da sie sich auch für nichteingetragene MediatorInnen aus der Sachverständigenhaftung gem. § 1299 ABGB ergibt ( siehe auch http://www.meingrundstueck.at/Lexikon/L-Fachleute/L-1299ABGB/l-1299abgb.html ).
      ______________________
      *) jedenfalls gelten die gleichen Fortbildungsverpflichtungen, formal ist die BMJ-Listeneintragung nicht notwendig, aber dann ein Gewerbeschein.

       
       
      Änderungen der Tätigkeitsbereiche
       
      Die Tätigkeitsbereiche in der MediatorInnenliste des BMJ sind derzeit für Kundinnen und Kunden nicht leicht zuzuordnen. Es gibt über 1.000 Begriffe *), die hier angeführt werden. Es liegt nun an uns MediatorInnen, gemeinsam diese Bezeichnungen so zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, daß - vielleicht auch einfach durch Ankreuzen - die Kundin oder der Kunde rasch seine Mediatorin oder seinen Mediator findet.

      Dazu sind folgende Schritte geplant:
      • Es wurde vom Beirat für Mediation im BMJ eine Arbeitsgruppe **) eingesetzt ( 1.Sitzung am 25.1.2010).
      • Der in dieser Gruppe erarbeitete Entwurf einer Vereinheitlichung wird an alle MediatorInnen zur Stellungnahme ausgeschickt (im Frühjahr 2010).
      • Danach wird allen MediatorInnen der Vorschlag gemacht, anhand dieser Liste der Tätigkeitsbereiche die eigenen Bereiche auszuwählen, damit die Suche für KundInnen einfacher wird.
      Da nach Fertigstellung der neuen Suchbegriffe wahrscheinlich ohnehin Anpassungen notwendig sein werden, ist es sicherlich arbeitssparender, derzeit keine Änderungen vorzunehmen.

      Warten Sie der Einfachheit halber den neuen Katalog ab, um Ihre Tätigkeitsbereiche zu ändern !
      ______________________________
      *) Die Liste ist zu finden unter:
      http://www.m-o-b.at/docs/MediatorInnenliste_Bereiche_20091005.pdf
      **) Die Arbeitsgruppe besteht aus: Dr.Reinhard HINGER (BMJ), Dr. Peter Adler (m-o-b), Mag.a Elisabeth Gaszó (BÖP), Mag. Marianus Mautner (ÖBM), Mag.a Sabine Petsch (Forum Wirtschaftsmediation), Mag.a Gerda Ruppi-Lang (m-o-b)
       
       
       
      Änderungen anderer Daten auf der MediatorInnenliste des BMJ
       
      Um andere Daten der eigenen Eintragung in der MediatorInnenliste des BMJ zu ändern, genügt ein formloses email an:
               mediatorenliste@justiz.gv.at
       
       
      Antrag auf Eintragung in die MediatorInnenliste
       
      Die Liste eingetragener MediatorInnen wird gem. ZivMediatG vom Bundesministerium für Justiz geführt mit folgenden Informationen:
      • 'Vor- und Familiennamen
      • Geburtstag
      • die Bezeichnung des sonstigen Berufs des Mediators
      • seine Arbeitsanschrift
      • und sein akademischer Grad
      • fachlichen Tätigkeitsbereiche (fakultativ)'

      Darüber hinaus trägt das BMJ auch folgende Informationen ein, wenn diese zur Verfügung gestellt werden:
      • ein Foto: ist besonders wichtig für KundInnen ! Größe 110 Pixel breit, 145 pixel hoch, per email an mediatorenliste@justiz.gv.at
      • Telefonnummer, Faxnummer und Mobiltelefon
      • Arbeitssprachen: bitte zu bedenken, daß Schulkenntnisse nicht ausreichen, um in einer Sprache eine Mediation zu führen.
      • weitere Arbeitsanschriften
      Das Mindestalter ist 28 Jahre, die fachliche Qualifikation muß gegeben sein (Ausbildungsbescheinigung einer anerkannten Ausbildungseinrichtung oder Stundennachweise gem. Ausbildungsverordnung); die Vertrauenswürdigkeit ist durch eine Strafregisterbescheinigung nachzuweisen.

      Der Abschluß einer Haftpflichtversicherung (Versicherungsvertrag nach österreichischem Recht; Mindestversicherungssumme 400.000 Euro; kein Ausschluss und keine zeitliche Begrenzung der Nachhaftung des Versicherers) ist durch eine Bestätigung nachzuweisen.
      Eine günstige Haftpflichtversicherung gibt es unter http://www.mediation-ohne-barrieren.at/versicherung.php

      Die Ersteintragung gilt längstens fünf Jahre, die Aufrechterhaltung der Eintragung für jeweils 10 weitere Jahre ist möglich.

      Für den Antrag ist eine Gebühr von derzeit € 279 zu überweisen an:
      Konto Nr. 5490000 bei der P.S.K., BLZ 60000,
      lautend auf "Bundesministerium für Justiz". Neben dem Namen der Antragstellerin / des Antragstellers wäre "Liste der Mediatoren" zu vermerken sowie "Finanzstelle 1401".
      Überweisungen aus dem Ausland:
      IBAN-Code AT686000000005490000
      SWIFT-Code OPSKATWW

      Wir haben einen Musterantrag entworfen:
      [Musterantrag für die Listeneintragung (Word)]
       



       
      Der Verein 'Mediation ohne Barrieren'
       
      Der Verein 'Mediation ohne Barrieren' wurde von Elvira Hauska und Peter Adler gegründet, um die im Behinderten-Gleichstellungsgesetz ( Link zum Behinderten-Gleichstellungsgesetz ) vorgesehene Mediation zu unterstützen. Wir waren und sind davon überzeugt, dass dafür mehr Wissen und Können erforderlich ist, als wir typischerweise in der Grundausbildung mitbekommen haben.
      Hier sind vor allem jene Techniken zu berücksichtigen die etwa im Falle von Blinden und Sehschwachen die visuelle Kommunnikation ersetzen, oder jene Vorkehrungen, die bei Mediationen mit gehörlosen Menschen zu treffen sind. Diese Überlegungen lassen sich für jede weitere Behinderungsart fortsetzen.
      MEDIATION OHNE BARRIEREN hat sich im Sozialministerium ab dem Frühjahr 2005 dafür eingesetzt, dass Mediatorinnen und Mediatoren gefragt werden, ob sie diese Aufgabe überhaupt übernehmen - und dann erst auf eine Liste kommen.
      MEDIATION OHNE BARRIEREN bietet Unterlagen, Schulungen und auch eine Hotline an.
      MEDIATION OHNE BARRIEREN führt eine Liste von Mediatorinnen und Mediatoren, die zu Mediationen nach dem bgstg bereit sind. Auf dieser Liste sind auch Zusatzwissen und Zusatzqualifikationen angeführt, damit sich die Parteien ie/den zu ihnen passende(n) Mediator(in) aussuchen können.
      MEDIATION OHNE BARRIEREN tritt mit all jenen Organisationen, die mit diesen Konflikten in Kontakt kommen, in Verbindung: das sind Arbeitsassistenzen, Behindertenverbände, Interessensvertretungen, Betriebsräte und Kammern.
      MEDIATION OHNE BARRIEREN hat das Ziel, Konflikte zwischen Menschen mit Behinderungen und Unternehmen bzw. Institutionen interessensgerecht zu lösen.